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House in da house

Ich dachte ja, dieses Springen von einer Diagnose zur anderen, diese ständig neuen Symptome, die alte Diagnosen ablösen und zu neuen führen, das alles gebe es nur bei Dr. House. Nun gibt es all das auch bei mir zu Hause, live und in Farbe. Patient: mein kleiner Bruder.

Angefangen hat das ganze vergangene Woche mit juckenden Augen. Diagnose: Bindehautentzündung. War naheliegend, schließlich hatte seine Freundin das auch gerade. Am Wochenende kamen nun allerdings Grippesymptome (Augenschmerzen gehören dazu) hinzu. Im Laufe des Sonntags bildete sich eine merkwürdige Schwellung von außen am Hals, der Allgemeinzustand wurde schlechter. Also Montag zum Arzt. Diagnose: eventuell Pfeiffersches Drüsenfieber (Pfeiffer, mit drei f!), ein Bluttest sollte in den nächsten Tagen Aufschluss bringen. Tat er nicht, Blutwerte waren ok, Diagnose verworfen. Penicillin gab's trotzdem. Heute morgen kam dann das nächste Symptom: Übelkeit mit heftigem Erbrechen; da mein Bruder seit dem Wochenende kaum etwas gegessen hatte eine äußerst flüssige Angelegenheit. Erfreulicherweise fing das Ganze um kurz vor 8 an, meine Mutter war gerade auf dem Weg zur Arbeit, ich aus dem Tiefschlaf geholt. Die telefonische Nachfrage beim Arzt beunruhigte diesen scheinbar, und als dann der Verdacht auf Hirnhautentzündung geäußert wurde (den Kopf kann mein Bruder nämlich auch nicht voll bewegen) kam mir erstmals der Dr. House-Gedanke. Also wieder zum Arzt, aber dann endlich Entwarnung: kein Drüsenfieber, keine Hirnhautentzündung, sondern eine mittlerweile gut eiternde Hals- und Mittelohrentzündung, die endlich alle Symptome relativ schlüssig erklärt. Und auch mit dem Penicillin lag der gute Doc richtig.

Fehlten nur noch die Diagnosen auf Lupus und irgendeine Krebsart, und selbstverständlich Hugh Laurie, und die Dr. House-Episode wäre perfekt.

27.2.08 16:30
 


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