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Alltag

Umzug!

Blog zieht um, ab jetzt hier zu finden.
2.4.08 17:03


Wie bei den Großen, so bei den Kleinen

Ich studiere zwar erst seit einem Semester an der Heine-Uni in Düsseldorf, aber mein Eindruck, dass der AStA dort eine Art Vorbereitung oder Übungsplatz für die große Politik sein soll, hat sich in dieser kurzen Zeit ganz enorm gefestigt. Jetzt gerade legte die gewählte Studierendenvertretung scheinbar ein Lehrstück in Sachen "wir machen's wie die Großen in Berlin" vor, Klüngel, Intrigen, Verstecken, alles was dazu gehört. Das ganze wird von viel "hätte/könnte/soll" begleitet, aber ich versuch das mal aufzudröseln so wie ich es verstanden habe:
Am 18. März gab es eine Sitzung des Studierendenparlaments. Bei diesem wurde ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Dennis Heckendorf, der zu diesem Zeitpunkt für die Fachschaftenliste als 2. Vorsitzender im AStA-Vorstand war, ausgesprochen. Liberale und Jusos, die bisher zusammen mit der Fachschaftenliste den Vorstand (neben Heckendorf noch Rainer Matheisen, Liberale, als Vorsitzender und Philipp Tacer, Jusos, als 1. Stellvertreter) stellten, wollen den Vorsitz nun alleine machen.
Offiziell begründete Rainer Matheisen den "Rausschmiss" der Fachschaftenliste mit fehlendem Vertrauen und unterschiedlichen Auffassungen. Weitere Gründe sollten öffentlich nicht genannt werden. So weit, so gut, Koalition gescheitert, soll ja vorkommen. Aber, und hier wird es interessant, im Laufe der Debatte um die Hintergründe des Misstrauensvotums erhob die Opposition bzw. der MSB wohl mehrere Vorwürfe gegen den AStA-Vorsitzenden Matheisen. So soll Matheisen Ende letzten Jahres private Telefongespräche im Wert von knapp 800€ auf Kosten der Studierenden geführt haben. Matheisen gab dies zu, allerdings habe es eine Absprache zwischen ihm und dem Finanzreferat gegeben, welches besagt, dass er den Betrag von seiner Abwandsentschädigung abgezogen kriegen sollte. Einer der Finanzreferenten trat jedoch kürzlich unter Berufung auf private Gründe von seinem Posten zurück. Spannend, nicht?
Des weiteren soll der AStA im vergangenen Haushalt Mehrausgaben von 70.000€ verursacht haben, die durch Rücklagen gedeckt wurden. Diese Rücklagen sind für den AStA verpflichtend, im letzten Jahr seien diese von 90.000€ auf nun 20.000€ geschrumpft, was der MSB kritisiert. Dem Haushalt zugestimmt hat der MSB trotzdem um das Geld nicht zu blockieren.
Dem AStA-Vorstand, so Matheisen, seien keine Ungereimtheiten bezüglich der Finanzen bekannt. Nachdem er diese Erklärung abgegeben hatte, erhob die Opposition einen weiteren Vorwurf, 1000€ sollen in der Kasse fehlen. Matheisen tat dies mit Hinweis auf einen Buchungsfehler ab, obwohl ihm ein paar Minuten vorher keine Ungereimtheiten bekannt gewesen waren.
Zwischen diesen Vorwürfen und dem Rausschmiss der Fachschaftenliste gibt es offiziell keinen Zusammenhang.
Durch den AStA-Watchblog wurde ich auf die Geschichte aufmerksam. Björn Siebke vom Hochschulradio berichtete über die Parlamentssitzung und fasste die Ereignisse und Gerüchte zusammen. Die Piraten, eine weitere Hochschulgruppe, befassen sich satirisch mit der "Telefonaffäre". Auf der Homepage des AStA ... nichts. Kein Wort von der Umstrukturierung des Vorstandes. Kein Wort zu den Vorwürfen.
Wenn sich die Mitglieder des AStA auf eine Karriere als Berufspolitiker vorbereiten, Glückwunsch Leute, ihr seid auf dem besten Weg.
Ich frage mich jedoch, ob ein solches Verhalten, diese "Klüngelei", diese Spielchen, wirklich angebracht sind. Es geht hier schließlich nicht um den Bundestag, sondern um eine Studierendenvertretung. Was denken sich diese von überwältigenden ~6,5% der ca. 16.400 Studierenden gewählten Vertreter eigentlich, wer oder was sie sind? Ich vermute ja schon länger, dass Macht, egal welcher Art, verdirbt. These wieder mal untermauert.
Nachtrag 01.04.08: Beim OASE-Magazin gibt es jetzt auch Videos aus der Parlamentssitzung und Links zu Stellungnahmen von MSB und Fachschaftenliste. Wären die Videos nicht schon am 30.03. online gestellt worden, könnte man das ja fast für einen Aprilscherz halten.
28.3.08 18:25


Aachen im März

Und ich hab mich noch so geärgert, dass es Weihnachten keinen Schnee gegeben hat.

25.3.08 12:57


Von klugen und weniger klugen Männern

Der Dalai Lama hat einmal mehr bewiesen, warum er als vielleicht einziger religiöser Führer der Welt höchsten Respekt verdient. Bezüglich der Proteste tibetischer Bürger gegen die chinesische Herrschaft sagte er, China begehe etwas wie "kulturellen Völkermord" an Tibet, die Tibeter würden wie "Bürger zweiter Klasse" behandelt. Gleichzeitig sprach er China aber das Recht zu, die olympischen Spiele abzuhalten. China sei so reich an Kultur und kulturellem Erbe und habe die Spiele deshalb verdient. Und das finde ich großartig. Der Mann wirft China kulturellen Völkermord vor und lobt dann die chinesische Kultur. Und er schafft es, Politik und Sport differenziert zu betrachten. Toll.

Natürlich nicht verstanden (oder verstehen wollen) hat es Franz Josef Wagner. In seiner neuen Post von Wagner beschreibt er in blumigsten Worten die Schönheit Tibets und bejubelt den buddhistischen Glauben ... um dann den Boykott der olympischen Spiele zu fordern. Dabei zitiert er auch noch den Dalai Lama, allerdings nur dessen Völkermord-Aussage. Damit stellt er die Botschaft dieses großen Mannes, die er doch so lobt, völlig auf den Kopf.

17.3.08 13:17


Wer mit dem Feuer spielt...

"Wer ist schuld am schlechten Ruf der Moslems?" fragt BILD-Kolumnist Dr. Nicolaus Fest als Reaktion auf eine Islamkonferenz letzte Woche in Berlin. In seinem für BILD-Verhältnisse ausgesprochen langen Artikel regt er sich darüber auf, dass auf der Konferenz wiedereinmal der Islam nicht kritisch genug angegangen wurde. Zu viele Fragen seien nicht gestellt, die falschen Teilnehmer eingeladen, Kritik sei mit Gegenkritik bestraft worden, dass üblich Spiel eben, man kennt es von Henryk M. Broder und seiner Achse des Guten. Die, durchaus komplizierte Thematik, möchte ich selber mal außen vor lassen: man könnte aber doch als uninformierter Leser vermuten, Fests Botschaft laute ganz einfach: der Islam ist schlecht. Der Islam will sich nicht anpassen. Jeder Moslem ist ein potentieller Terrorist. Für den klischeehaften BILD-Leser (so er denn den langen Text überhaupt zuende lesen kann) ist dies die Botschaft.

Doch halt, was ist das am Ende?

"Nachtrag des Autors:
Der obenstehende Bericht über den Versuch eines deutsch-muslimischen Dialogs hat mir Zuschriften einiger Leser verschafft, die mich möglicherweise missverstanden haben. Daher zur Klarstellung:
1) Ich bin der festen Überzeugung, dass in diesem Land jeder glauben darf, was er für richtig hält, solange dies mit den Grundrechten, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und den sonstigen Gesetzen im Einklang steht.
2) Meine Kritik an der Veranstaltung ist daher keine grundsätzliche Kritik am Islam, sondern sollte vor allem die Frage aufwerfen, ob die deutschen Behörden tatsächlich mit den richtigen Personen sprechen und welche Aussichten ein Dialog hat, wenn sich die eine Seite verweigert.
3) Ungeachtet dessen bin ich der Überzeugung, dass der schariatische Islam mit unserer Verfassung nicht in Einklang zu bringen und deshalb zu verbieten ist.
4) Ausdrücklich ausnehmen von meiner Kritik an der fehlenden Dialogbereitschaft möchte ich im übrigen die Vertreter der Aleviten, die nicht nur hohe Kultiviertheit, sondern auch eine erfrischend nüchterne Härte gegenüber sich selbst und den Ehrpusseligkeiten anderer muslimischer Funktionäre zeigten."

Wo kommt denn das auf einmal her? Richtig geraten, "Politically Incorrect", islamophobes Weblog und im Kommentarbereich Spielplatz zahlreicher Rechtsradikaler, hat voller Freude auf den Artikel von Fest verlinkt. Mit Angabe seiner E-Mail-Adresse. Fest habe, so PI, wohl fleißig bei ihnen mitgelesen und "einen Kommentar hingelegt, den wir in dieser Schärfe zu schreiben gar nicht gewagt hätten". Die Lektüre des "erstklassigen Beitrags" wird den PI-Lesern wärmstens ans Herz gelegt. Und da wundert einen die plötzliche Distanzierung/Relativierung von Fest selbstverständlich kaum noch. Ein Neonazi-Fanclub könnte dann wohl doch problematisch werden, also lieber schnell distanzieren. Ich wüsste zu gerne, was für Mails der gute Dr. Fest bekommen hat.

Nachtrag 11.03.08: Fest hat einen weiteren Artikel verfasst. Dort bedankt er sich für die zahlreichen Zuschriften der Leser und freut sich, "dass kein einziges Schreiben rassistische oder fremdenfeindliche Tendenzen aufwies". Im Anschluss echauffiert er sich nochmal über die Islamkonferenz und die daran teilnehmenden muslimischen Interessenverbände, von denen zwei von Verfassungsschützern als islamistisch beschrieben worden sein sollen. Bei PI freut man sich erneut über Fests Artikel, der Autor werde ihnen "langsam unheimlich". In den Kommentaren berichten einige Leser, sie hätten Fest geschrieben und ihn in seinem Mut bekräftigt. Ein Kommentator stellt fest, der Nachtrag zum ersten Artikel sei "keine Runterrelativierung, sondern eine PRÄZISIERUNG" gewesen. Ein anderer rät PI, Fest nicht zu sehr zu loben, dieser Schuss konnte "angesichts eures Rufs für den Gelobten nach hinten losgehen". Ach ne.

8.3.08 13:29


FCB meets GnTM by HK

Ich habe mich heute morgen schon geärgert, als ich in der SZ von einer Umfrage des Instituts Konzept & Analyse gelesen habe. Von 1000 Befragten gaben dort wohl 36% an, sie hielten den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für überholt und könnten darauf verzichten. Gebühren zahlen möchte auch keiner. Und Werbung bei den Öffentlich-Rechtlichen ist sowieso blöd. Ich möchte mir jetzt gar nicht die Mühe machen, all die Punkte aufzuzählen, wegen denen ich eine solche Meinung für völlig falsch halte. Aber ein Punkt fiel mir gerade beim Fussballgucken ein.
Übertragen wurde das UEFA-Cup-Spiel vom FC Bayern München gegen den RSC Anderlecht gerade von Pro7. Und gefühlte alle 5 Minuten musste der Kommentator (war es Oliver Welke?) darauf hinweisen, dass ja im Anschluss Germany's next Topmodel mit HEIDI KLUM liefe. Am Ende der Übertragung konnte er es natürlich auch nicht lassen, die "Kollegin" HEIDI KLUM anzukündigen.
Das ist der Grund, warum Sport bei Privatsendern eine Qual ist! Das ist der Grund, warum wir öffentlich-rechtlichen Rundfunk brauchen! Wenn ich schonmal Fussball gucke (was nicht oft vorkommt!), dann will ich da nichts von Topmodels hören! Verdammt seid ihr, 36%! Schaut euch doch mal den Mist bei den Privaten an! Also alles, was nicht importiert ist! Und dann sagt noch einmal, wir bräuchten keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr!
6.3.08 21:08


Sexy Wahlnews bei CNN

Wenn man mir früher gesagt hätte, dass ich mal um 3 Uhr nachts mit einem Bier vor dem Fernseher sitzen und freiwillig eine Wahlberichterstattung gucken würde, ich hätte es wohl eher nicht geglaubt. So passiert ist es aber in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Als ich nach der Wiederholung von Dr. House noch etwas rumzappte, blieb ich bei CNN hängen. Dort moderierte sich gerade Wolf Blitzer für die (anscheinden welterschütternde) Übertragung der (US-Präsidentschaftskandidaten-Vor-)Wahlen in Texas, Ohio, Rhode Island und Vermont warm. Und ich bin tatsächlich bis 4 Uhr dabei geblieben.
Dabei interessierte mich das Ergebnis dieser Vorwahlen gar nicht so sehr, zumindest nicht so sehr, dass nächtliches Fernsehen gerechtfertigt wäre. Was mich immer weiterschauen ließ, war einfach der riesige Unterhaltungswert der Übertragung. Auch ohne großes Wissen über die amerikanische Innenpolitik (geschweige denn Interesse daran) war es einfach ein Riesenspaß, Wolf Blitzer, John King und dem Rest des "Best Political Team on Television" (was leider nicht so gut ist, wie FOX' "Best Political Team EVER"!!!) dabei zuzuschauen, wie die ein gigantisches Spektakel veranstalteten. Blitzer spaziert vor diesem riesigen Bildschirm rum, Cooper zoomt auf seinem (ebenfalls gigantischen) Touch-Screen quer durch Amerika, weitere Spezialisten werden per Bild im Bild im Bild-Verfahren dazugeschaltet, in einer Ecke des Studios sitzen 4 Experten (2 Republikaner und 2 Demokraten), die sich an Statler und Waldorf aus der Muppet Show erinnernde Wortgefechte liefern ... das ist einfach wunderbare Unterhaltung.
Und mal ganz ehrlich: deutsche Wahlübertragungen sind thematisch wesentlich dichter, informativer, auf der inhaltlichen Ebene klar besser als die US-Sendungen ... aber sie sind meistens stinklangweilig und furztrocken. Natürlich habe ich lieber gute Informationen, aber während die Stimmen ausgezählt werden, nach den ersten Hochrechnungen, während auf die ersten Politikerkommentare gewartet wird, da könnten die Damen und Herren in den deutschen Redaktionen ruhig mal nach Amerika gucken und sich ein paar Anregungen holen. Wenn ich zum ersten Mal ein magisches, fliegendes Tortendiagramm im ARD-Wahlstudio sehe, dann back ich auch eine Torte, versprochen!
Also, wenn mal tief in der Nacht Langeweile herrscht, CNN ist eine tolle Alternative zu den Sexy Sport Clips auf DSF.
 
Einen Überblick über die Gimmicks der US-Nachrichtensender gibt übrigens Jon Stewart:
6.3.08 17:29


Post von Wagner

Franz Josef Wagner, seines Zeichens Märchenonkel Kolumnist bei der BILD-Zeitung, bekannt und beliebt für spontane 180°-Meinungsänderungen und denkwürdige Überlegungen zum Thema Vergewaltigung, überrascht in seiner neuen Post von Wagner an die "Liebe Lüge" mit einigen wunderbar entlarvenden und grundehrlichen Sätzen:

"Es vergeht kein Tag ohne Lüge. Es heißt, wir lügen 200 Mal am Tag. Wir lügen Notlügen, Soziallügen, Alltagslügen, Falschaussagen ... Die Lüge ist so alt wie die Erde."

Er schreibt das tatsächlich. In der BILD. Ist das ein Geständnis? Wenn ich sowas lese, flackert in mir der kleine Funke Hoffnung auf, der mich glauben lässt, bei BILD handele es sich gar nicht um eine ernst gemeinte "Zeitung", sondern um ein seit mehr als 50 Jahren verdeckt herausgegebenes Satiremagazin. Die Vorstellung, dass all diese Geschichten nur erlogen mit satirischer Absicht erlogen sind ist irgendwie tröstlich, wenn auch wohl leider nur ein Traum. Denn Wagner sagt auch dies:

"...dann muss ich mir die Frage gefallen lassen, ob ich selbst ein wahrheitsliebender Mensch bin. Als Kolumnist ja, glaube ich."

Und das ist traurig. Die Vorstellung, dass jemand selbst glaubt, dass das, was er da bei BILD fabriziert, mit Wahrheitsliebe zu tun hat, diese Vorstellung ist überhaupt nicht tröstlich. Sie ist sehr, sehr traurig.

5.3.08 14:28


"Herr Pocher claims to be a German comedian...

...but we all know there’s no such thing."

Klick mich! Jetzt!

Mit Dank ans Fernsehlexikon . Hab Tränen gelacht.

29.2.08 01:43


House in da house

Ich dachte ja, dieses Springen von einer Diagnose zur anderen, diese ständig neuen Symptome, die alte Diagnosen ablösen und zu neuen führen, das alles gebe es nur bei Dr. House. Nun gibt es all das auch bei mir zu Hause, live und in Farbe. Patient: mein kleiner Bruder.

Angefangen hat das ganze vergangene Woche mit juckenden Augen. Diagnose: Bindehautentzündung. War naheliegend, schließlich hatte seine Freundin das auch gerade. Am Wochenende kamen nun allerdings Grippesymptome (Augenschmerzen gehören dazu) hinzu. Im Laufe des Sonntags bildete sich eine merkwürdige Schwellung von außen am Hals, der Allgemeinzustand wurde schlechter. Also Montag zum Arzt. Diagnose: eventuell Pfeiffersches Drüsenfieber (Pfeiffer, mit drei f!), ein Bluttest sollte in den nächsten Tagen Aufschluss bringen. Tat er nicht, Blutwerte waren ok, Diagnose verworfen. Penicillin gab's trotzdem. Heute morgen kam dann das nächste Symptom: Übelkeit mit heftigem Erbrechen; da mein Bruder seit dem Wochenende kaum etwas gegessen hatte eine äußerst flüssige Angelegenheit. Erfreulicherweise fing das Ganze um kurz vor 8 an, meine Mutter war gerade auf dem Weg zur Arbeit, ich aus dem Tiefschlaf geholt. Die telefonische Nachfrage beim Arzt beunruhigte diesen scheinbar, und als dann der Verdacht auf Hirnhautentzündung geäußert wurde (den Kopf kann mein Bruder nämlich auch nicht voll bewegen) kam mir erstmals der Dr. House-Gedanke. Also wieder zum Arzt, aber dann endlich Entwarnung: kein Drüsenfieber, keine Hirnhautentzündung, sondern eine mittlerweile gut eiternde Hals- und Mittelohrentzündung, die endlich alle Symptome relativ schlüssig erklärt. Und auch mit dem Penicillin lag der gute Doc richtig.

Fehlten nur noch die Diagnosen auf Lupus und irgendeine Krebsart, und selbstverständlich Hugh Laurie, und die Dr. House-Episode wäre perfekt.

27.2.08 16:30


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